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Wie entwickelt sich die VVG-Prämie mit dem Alter?
Im Gegensatz zur KVG steigen VVG-Prämien mit dem Alter. Stufen bei 40, 50, 60 und 70 Jahren: was zu antizipieren ist und wann die Kündigung strategisch wird.
Von Équipe JA Technology ·

Warum steigen VVG-Prämien mit dem Alter?
Anders als die KVG (Prämien nach Region und Modell, unabhängig vom Erwachsenenalter) sind VVG-Prämien Risikoprämien. Je älter Sie sind, desto höher das statistische Hospitalisierungsrisiko — und desto höher die Prämie.
VVG-Versicherer berechnen Prämien nach Eintrittsalter und aktuellem Alter. Manche bieten nivellierte Prämien (fix); andere passen jährlich oder dekadenweise an.
Typische Prämienerhöhungsstufen
Häufige Prämiensprünge bei VVG: 40 Jahre (erster signifikanter Anstieg), 50 Jahre (spürbarer Anstieg), 60 Jahre (starker Anstieg durch höheres Hospitalisierungsrisiko), 70 Jahre (höchste Prämien).
Die Erhöhungsquoten variieren je nach Versicherer und VVG-Art. Die Prämie einer Privat-VVG kann sich zwischen 40 und 70 Jahren verdoppeln oder verdreifachen.
Wann die Kündigung sinnvoll wird
Ab einem bestimmten Alter stellt sich die Kündigungsfrage: (1) Wenn die Jahresprämie den statistischen Schadensnutzen deutlich übersteigt; (2) wenn Ihr Gesundheitszustand und Ihre Hospitalisierungsbedürfnisse eine VVG kaum mehr rechtfertigen.
Achtung: Kündigen Sie eine VVG mit 65 oder 70 Jahren und haben chronische Erkrankungen, finden Sie möglicherweise keine gleichwertige Deckung mehr. Das ist eine definitiv zu überlegende Entscheidung.
Alternativen zur Kündigung im Alter 60-70
Vor einer Gesamtkündigung: (1) Leistungen reduzieren (von Privat zu Halbprivat — 30–50 % Einsparung); (2) optionale ambulante VVG-Deckungen streichen; (3) Seniorenprodukte prüfen.
Manche Versicherer bieten seniorenspezifische VVG-Produkte mit angepassten Prämien und gezielten Garantien (Hospitalisation, Palliativpflege, Heimpflege).
Vergleich mit 60: noch sinnvoll?
Mit 60 Jahren und guter Gesundheit kann ein Versicherungsvergleich noch Einsparungen bringen — wenn Sie einen Versicherer ohne restriktive Vorbehalte finden. Holen Sie Vergleichsofferten mit vorangehendem Gesundheitsfragebogen ein.
Bei erheblichen chronischen Erkrankungen mit 60 ist das Bleiben beim aktuellen Versicherer oft vorzuziehen — Sie riskieren, keine gleichwertige Deckung zu finden.
★ Gut zu wissen
VVG-Prämien sind frei — Versicherer können sie altersabhängig festlegen. Die Prämie steigt oft stufenweise (40, 50, 60, 70 Jahre). Wenn die VVG-Prämie mit 60 oder 70 Jahren sehr hoch wird, prüfen Sie, ob der Nutzen noch den Preis rechtfertigt. Kündigung ab 3. Jahr mit 3 Monaten Frist möglich.
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Häufige Fragen
Darf mein VVG-Versicherer meine Prämie erhöhen, weil ich gealtert bin?
Kann ich mit 65 Jahren eine neue VVG abschliessen?
Gibt es VVG mit nivellierten Prämien, die nicht mit dem Alter steigen?
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