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VVG-Zusatzversicherungen vergleichen: die 5 wesentlichen Kriterien
Der VVG-Prämienpreis ist nur eines von fünf Kriterien. Finanzkraft, Aufnahmebedingungen, Spitalnetz und Kundenservice zählen ebenso.
Von Équipe JA Technology ·

1. Der Prämienpreis (aber nicht nur)
Die VVG-Monatsprämie kann zwischen Versicherern bei ähnlicher Deckung erheblich variieren. Vergleichen Sie Prämien bei gleichwertigen Leistungen: gleiches Zimmerniveau, gleiche geografische Deckung, gleiche Zusatzleistungen.
Ein Preisvergleich ohne Leistungsvergleich kann zu Unterversicherung führen.
2. Die Finanzkraft des Versicherers
Die VVG ist ein langfristiges Engagement. Prüfen Sie die Solvabilitätsbewertung (Rating) des Versicherers und ob er FINMA-beaufsichtigt ist. Grosse Schweizer Gruppen (CSS, Helsana, Swica, KPT, Concordia) erfüllen strenge Eigenmittelanforderungen.
3. Das Spital- und Kliniknetz
Prüfen Sie: gedeckte öffentliche Kantonsspitäler, anerkannte Privatkliniken, Deckung ausserhalb des Kantons, Auslandsdeckung (Notfall oder geplante Behandlungen).
Manche Versicherer haben breite offene Netze (alle TARMED-zugelassenen Kliniken), andere geschlossene Netze (nur Partnereinrichtungen). Geschlossene Netze schränken Ihre Wahlfreiheit ein.
4. Aufnahmebedingungen und ärztliche Vorbehalte
Aufnahmebedingungen variieren stark. Manche Versicherer akzeptieren chronische Erkrankungen mit begrenzten oder zeitlich beschränkten Vorbehalten; andere bringen dauernde Vorbehalte an oder verweigern die Aufnahme.
Bei Vorerkrankungen: Vergleichen Sie Aufnahmepolitiken mehrerer Versicherer, bevor Sie die bestehende VVG kündigen. Der günstigste Versicherer kann auch der restriktivste bei Erkrankung sein.
5. Kündigungsbedingungen
Prüfen Sie: Mindestbindungsdauer (in der Regel 3 Jahre nach Art. 35a VVG), Kündigungsfrist (in der Regel 3 Monate), allfällige Strafklauseln bei vorzeitiger Kündigung.
Ein Versicherer mit günstigen Prämien aber schwierigen Kündigungsbedingungen kann zum Problem werden, wenn sich Ihre Situation ändert.
★ Gut zu wissen
VVG-Zusatzversicherungen sind nicht standardisiert — jeder Versicherer legt seine eigenen Bedingungen fest. Der Prämienpreis ist das erste Kriterium, reicht aber nicht. Ein teurerer Versicherer mit grösserem Spitalnetz oder weniger restriktiven Aufnahmebedingungen kann langfristig vorteilhafter sein.
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Häufige Fragen
Unterliegen VVG-Versicherer einer Transparenzpflicht für Tarife?
Reicht ein Online-Vergleicher für die VVG-Wahl?
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