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VVG-Zusatzversicherung für 19- bis 25-Jährige: sinnvoll oder überflüssig?
Die VVG deckt, was die KVG nicht übernimmt. Aber lohnt sie sich für Jungerwachsene wirklich? Eine Analyse.
Von Équipe JA Technology ·

Was die KVG für Jungerwachsene nicht abdeckt
Die KVG schliesst für 19- bis 25-Jährige Zahnarzt und Kieferorthopädie (ausser Unfall/Malformation), Alternativmedizin (Osteopathie, Akupunktur, Homöopathie) und Behandlungen ausserhalb des Wohnkantons über dem Kantonstarif aus.
Für einen Studierenden mit laufender Kieferorthopädie oder regelmässiger Physiotherapie (Sport) können diese Kosten beträchtlich sein — und von der VVG gedeckt werden.
Wann die VVG sinnvoll ist
Die VVG lohnt sich, wenn Sie regelmässig Leistungen ausserhalb der KVG nutzen: Kieferorthopädie, intensive Physiotherapie, Alternativmedizin oder häufige Auslandaufenthalte (Studium, Praktikum) mit internationaler Spitaldeckung.
Wann die VVG überflüssig ist
Wenn Sie gesund sind, keine regelmässigen KVG-externen Kosten haben und hauptsächlich in der Schweiz leben, bringt die VVG monatliche Kosten ohne reale Gegenleistung.
Zwischen 19 und 25 Jahren ist die KVG-Prämie bereits auf maximal 2/3 des Erwachsenentarifs begrenzt. Mit hoher Franchise und Telmed kann sie unter 150 CHF/Monat sinken.
Elterliche VVG kündigen: ab 3 Jahren möglich
Viele Jungerwachsene haben eine VVG, die ihre Eltern für sie abgeschlossen haben. Mit der Volljährigkeit übernehmen sie den Vertrag. Nach drei Jahren können sie kündigen — VVG Art. 35a — mit drei Monaten Frist auf das Ablaufdatum, per Einschreiben. Keine neue VVG nötig.
★ Gut zu wissen
Als Jungerwachsener können Sie eine von Ihren Eltern abgeschlossene VVG nach drei Jahren Laufzeit selbst kündigen — ohne Begründung und ohne neue Police abschliessen zu müssen.
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Häufige Fragen
Ist die VVG wie die KVG obligatorisch?
Kann ich eine von meinen Eltern abgeschlossene VVG selbst kündigen?
Welche VVG-Leistungen sind für Studierende am sinnvollsten?
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