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Krankenversicherung im Rentenalter optimieren: KVG, VVG und Franchise
Im Rentenalter ändern sich Ihr Gesundheitsprofil und Ihre medizinischen Bedürfnisse. Zeit, KVG und VVG der neuen Situation anzupassen.
Von Équipe JA Technology ·

Wie sich Ihr Gesundheitsprofil im Rentenalter ändert
Im Rentenalter ändern sich: (1) häufigere Arztbesuche (Hausarzt, Spezialisten, Physiotherapie); (2) mögliche chronische Erkrankungen; (3) statistisch steigendes Hospitalisierungsrisiko; (4) intensivere Zahnpflege; (5) sinkendes Einkommen (AHV + BVG) bei weiter steigenden Prämien.
Diese Kombination — mehr Leistungen, höhere Kosten, geringeres Einkommen — macht die Deckungsüberprüfung bei Pensionierung besonders wichtig.
KVG-Franchise im Rentenalter überprüfen
Bei regelmässigen Arztbesuchen (chronische Krankheit, Medikamente, Spezialisten): tiefe Franchise (300 CHF) oft vorteilhafter. Bei jährlichen Gesundheitskosten über 1000–2000 CHF: tiefe Franchise lohnt sich.
Berechnung: Gesundheitsausgaben der letzten 2–3 Jahre summieren. Übersteigen sie systematisch 1000 CHF/Jahr: Franchise 300 CHF. Bei sehr guter Gesundheit mit seltenen Konsultationen: höhere Franchise eventuell noch sinnvoll.
Alternativmodell im Rentenalter: sinnvoll?
Mit langjährigem Hausarzt (im Rentenalter häufig): Hausarztmodell kann passen. Regelmässige Hausarztbesuche, Spezialistenzuweisung durch Hausarzt — Prämienrabatt bei vertrauter Vorgehensweise.
Telmed-Modell weniger geeignet bei komplexen Erkrankungen mit häufigen Spezialistenkonsultationen. Dann Standardmodell (freie Arztwahl) für Flexibilität.
VVG im Rentenalter: was noch sinnvoll ist
Jede VVG auf tatsächlichen Nutzwert prüfen: (1) Spital-VVG — bei Wunsch nach Arztfreiheit und Einzelzimmer behalten; bei sehr hoher Prämie: Privat → Halbprivat; (2) Ambulante VVG — behalten bei Alternativmedizinnutzung oder Brille; ungenutzte Optionen streichen; (3) Zahn-VVG — bei noch gesunden Eigenzähnen für präventive Pflege und künftigen Zahnersatz sinnvoll.
Keine ungenutzten Deckungen bezahlen. Im Rentenalter: jährliche VVG-Überprüfung empfohlen.
Kantonale Prämiensubventionen im Rentenalter
Bei bescheidenem Renteneinkommen (AHV + BVG + sonstiges): IPV-Anspruch möglich. Subventionen können KVG-Prämie erheblich senken.
Bei Gemeinde oder Kanton informieren. Viele Rentner verpassen diese Hilfe aus Unwissenheit.
★ Gut zu wissen
Im Rentenalter nehmen Gesundheitsausgaben zu, aber Einkommen sinkt. Optimierung kann mehrere hundert Franken pro Jahr sparen. Schlüssel: Franchise den tatsächlichen Behandlungen anpassen, VVG-Wert prüfen, Alternativmodell evaluieren.
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Häufige Fragen
Ich bin 67 und meine Spital-VVG-Prämie hat sich verdoppelt. Besser kündigen oder von Privat auf Halbprivat wechseln?
Seit der Pension konsultiere ich viele Spezialisten. Soll ich das Standardmodell behalten?
Meine AHV und BVG-Rente beläuft sich auf CHF 3500/Monat. Habe ich Anspruch auf kantonale Prämienverbilligung?
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